Implantatprothetik

Fester Zahnersatz auf Implantaten

Nach einem Zahnverlust möchten Sie wieder kraftvoll in einen Apfel beißen und unbefangen lachen können? Die beste und nachhaltigste Lösung dafür bietet hochwertiger Zahnersatz auf Implantaten. Im Rahmen der Implantatprothetik befestigen wir einzelne Kronen, Brücken oder komplette Prothesen auf künstlichen Zahnwurzeln, die wir fest in Ihrem Kiefer verankern.

Die Ästhetik und das Kaugefühl kommt bei Implantate Ihren natürlichen Zähnen am nächsten, da sie fest verankert sind und selbst aus der Nähe betrachtet, sich nicht von natürlichen Zähnen unterscheiden lassen. Für Sie bedeutet das vor allem mehr Sicherheit im Alltag. Sie können mit Ihrem implantatgetragenen Zahnersatz wie gewohnt alles essen, frei sprechen und auch beherzt lachen und müssen sich keine Gedanken um die Optik oder den Sitz Ihrer Zähne machen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir bei Zahnersatz auf Implantaten die umliegenden Zähne schonen können, da das sonst oft unvermeidbare Abschleifen von gesunder Zahnsubstanz entfällt. Vereinbaren Sie am besten einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch in unserer Zahnarztpraxis in Böblingen. Darin können wir in Ruhe klären, ob ein implantatgetragener Zahnersatz für Sie die optimale Lösung ist.

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Häufig gestellte Fragen zur Implantatprothetik

Implantate lassen sich mit verschiedenen Arten von Zahnersatz kombinieren: Einzelkronen für den Lückenschluss bei einem einzelnen fehlenden Zahn, Brücken als Ersatz für mehrere fehlende Zähne und Vollprothesen für einen komplett zahnlosen Ober- oder Unterkiefer. Lassen Sie sich gerne persönlich in unserer Praxis in Böblingen zu den Themen Implantat und Zahnersatz beraten, gemeinsam finden wir für Sie die beste Lösung.

Das ist individuell unterschiedlich, denn die Behandlungsdauer hängt von dem vorhandenen Knochenangebot, der Art der Versorgung und dem Heilungsverlauf ab. Im Durchschnitt dauert die Behandlung ohne Knochenaufbau ungefähr 3-6 Monate, falls aber zuerst Knochen aufgebaut werden muss, dauert sie in der Regel 6-12 Monate. Eine Sofortversorgung verkürzt die Behandlungsdauer, ist aber nicht immer möglich.

Grundsätzlich ja, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind: Es muss ausreichend Knochen in guter Qualität vorhanden sein und es dürfen keine Entzündungen im Mund vorhanden sein. Diese müssen zunächst abgeheilt sein, bevor Implantate eingesetzt werden können.

Das Zahnimplantat ersetzt die natürliche Zahnwurzel und muss daher höchsten Ansprüchen an Stabilität und Verträglichkeit genügen. Aus diesem Grund werden Implantate in der Regel aus hochreinem Titan gefertigt – einem bewährten Material, das auch in vielen anderen medizinischen Fachbereichen, etwa in der Orthopädie bei künstlichen Gelenken, erfolgreich eingesetzt wird. Titan verbindet sich zuverlässig mit dem Knochen und sorgt so für einen festen, langlebigen Halt. Die sichtbaren und zur Schleimhaut hin liegenden Bereiche des Zahnersatzes bestehen hingegen meist aus hochwertiger Keramik, da dieses Material sich als besonders biokompatibel erwiesen hat und zugleich eine natürliche Ästhetik bietet.

Die Haltbarkeit eines Implantats hängt vor allem von einer guten Mundhygiene und der regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolle ab. Ebenso wichtig ist die konsequente Teilnahme an professionellen Zahnreinigungen, da sie entscheidend zur langfristigen Gesundheit von Implantat und Zahnfleisch beiträgt. Ziel der Implantatprothetik ist es, Patientinnen und Patienten mit einem hochwertigen und stabilen Zahnersatz zu versorgen, der sie idealerweise ein Leben lang begleitet.

Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Implantate und der Art des Zahnersatzes. Auch ob und in welchem Umfang zusätzliche Maßnahmen (z.B. Knochenaufbau) erforderlich sind, hat einen Einfluss auf die Kosten. Deshalb ist eine pauschale Kostenangabe nicht möglich. Selbstverständlich erhalten Sie aber vorab einen detaillierten Kostenvoranschlag für Ihre finanzielle Planung.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt allerdings nur einen Festzuschuss in Höhe der Regelversorgung für Zahnersatz. Die Implantate selbst sind keine Kassenleistung und müssen daher von den Patienten selbst bezahlt werden. Die private Krankenversicherung oder freiwillige Zusatzversicherungen erstatten häufig einen höheren Anteil - wie viel genau variiert je nach Anbieter und Tarif.

Der Einsatz der Implantate ist schmerfrei, denn er findet unter lokaler Betäubung statt, in Einzelfällen ist auch eine Sedierung möglich. Nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen und einem Druckgefühl, manchmal auch zu leichten bis moderaten Schmerzen kommen. Diese lassen sich jedoch gut mit Schmerzmitteln behandeln. Je nach Art und Umfang des Eingriffs umfasst die Heilungsphase den Knochen und das Weichgewebe. Das Zahnfleisch heilt in der Regel innerhalb von Tagen, die Einheilung des Implantats in den Knochen dauert 3 -6 Monate.

Genau wie bei natürlichen Zähnen ist die tägliche Mundhygiene auch bei einem implantatgetragenen Zahnersatz unverzichtbar. Hierzu gehören zweimal tägliches Zähneputzen und der Einsatz von Interdentalbürsten.

Wichtig ist, dass Sie regelmäßig Kontrolltermine in unserer Praxis in Böblingen wahrnehmen, damit wir den Heilungsverlauf und später auch kontinuierlich den Zustand Ihrer Zähne bzw. Ihres Zahnersatzes kontrollieren können.

Auch bei Implantaten und implantatgetragenem Zahnersatz ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung unverzichtbar. Sie trägt maßgeblich dazu bei, Entzündungen vorzubeugen, die Gesundheit des umliegenden Gewebes zu erhalten und die langfristige Haltbarkeit der Implantatprothetik sicherzustellen

Bei dem implantatgetragenen Zahnersatz besteht das Risiko einer Entzündung um das Implantat herum, das Zahnfleisch und Knochen angreifen kann. Auch kann es theoretisch sein, dass sich die Schraube des Implantats lockert oder der Zahnersatz selbst Schaden nimmt. Diese Risiken bestehen vor allem bei einer schlechten Mundhygiene und bestimmten chronischen Erkrankungen. Durch eine sorgfältige Planung der Implantatprothetik, eine gute Mundhygiene, regelmäßige Nachsorge und die professionelle Zahnreinigung lassen sie sich die Risiken aber deutlich verringern.

Was genau versteht man unter Implantatprothetik?

Die Implantatprothetik ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der prothetischen Versorgung auf Zahnimplantaten beschäftigt. Dabei werden Implantate als künstliche Zahnwurzeln in den Kieferknochen eingesetzt, auf die nach einer Einheilungsphase ein stabiler Zahnersatz montiert wird.

Die Methode hat gegenüber dem klassischen Zahnersatz mehrere Vorteile: Zum einen werden bei der Implantatprothetik keine gesunden Nachbarzähne durch Beschleifen oder Metallklammern beschädigt. Zum anderen sind die Implantate fest im Kieferknochen verankert, wodurch der natürliche Knochenabbau verhindert und die Stabilität und Belastbarkeit des Zahnersatzes verbessert werden. Insgesamt sind Tragekomfort und Ästhetik größer, was dazu führt, dass der Zahnersatz allen funktionellen und ästhetischen Ansprüchen gerecht wird und Sie wieder gut zubeißen und ein strahlendes Lächeln zeigen können.

Für wen ist Implantatprothetik geeignet?

Die Implantatprothetik eignet sich grundsätzlich für Personen, die einen festsitzenden Zahnersatz wünschen, um eine Einzelzahnlücke oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen oder sogar einen vollständig zahnlosen Ober- oder Unterkiefer zu versorgen.

Voraussetzung ist, dass genügend Kieferknochen vorhanden ist oder aufgebaut werden kann und dass Sie eine gute Mundhygiene pflegen. Außerdem dürfen keine akuten Entzündungen oder andere schwere Erkrankungen vorliegen. Wichtig ist, dass das Kieferwachstum und eventuell nötige kieferorthopädische Behandlungen bereits abgeschlossen sind.

Wie läuft eine Behandlung mit Implantatprothetik ab?

Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung und einem persönlichen Beratungsgespräch, in dem wir den aktuellen Status und mögliche Behandlungsmethoden besprechen. Sie erhalten ausführliche Informationen über den implantatgetragenen Zahnersatz, welche Vorteile er bietet, wie er eingesetzt wird und worauf Sie später achten müssen, um lange Freude daran zu haben. In einem individuellen Behandlungsplan legen wir die Anzahl und Position der benötigten Implantate fest.

Der Einsatz der Implantate findet unter örtlicher Betäubung statt. Sobald diese wirkt, wird das Implantat eingesetzt. Die Wunde wird zunächst verschlossen und es beginnt die Einheilungsphase.  

Nachdem die Implantate eingesetzt und eingeheilt sind, kann die Versorgung mit dem gewünschten Zahnersatz erfolgen. Sie erhalten Sie bis zum Abschluss der Einheilungsphase einen provisorischen Zahnersatz.